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Last update:
28.08.2008



|Freie transzendentale Kunst der Meditation - Bhavati Dhyana Yoga|

Yoga

Meditierender

Yoga Sutra

Über 3 Millionen Menschen in Deutschland praktizieren Yoga (Yuj= vereinen, verbinden). In seiner traditionellen Form hat Yoga acht Glieder (Ashtanga Yoga: Ashta = 8, Anga= Glied) wie ihn Maharishi Patanjali in dem Yoga Klassiker "Yoga Sutras" beschreibt.
Zu den inneren Gliedern (Ataranga) zählt die Meditation, das Herz des Yoga.

Traditionell beginnt eine Einführung in Yoga mit der Erfahrung des Yoga Zustandes des Bewusstseins (Turiya, transzendentales, reines Bewusstsein, reine Achtsamkeit, Samadhi).

Die Freie transzendentale Kunst der Meditation ist für viele Yoga Praktizierende verschiedenster Traditionen (Shivanada, Yoga Vidya, BDY, etc. geeignet, zur direkten Erfahrung der Ebene ruhevoller Wachheit des Bewusstseins (Yogas citta vritti nirodhah, Yoga ist der Zustand der geringsten Anregung des Bewusstseins, YS, I.2).

Deepak Chopra, Ayurveda Arzt und Autor, selber erfahren in der transzendenten Kunst der Meditation, schreibt über Meditation:



Meditation unterstützt als mentale Übung ihr Wohlbefinden von Geist, Körper und Seele. Diese innere Entdeckungsreise kann sowohl ihre Kreativität, Selbstheilungskräfte als auch ihre persönliche Wandlung erwecken.

Meditation möchte nicht ihren Geist zwingen ruhig zu werden, vielmehr ist sie ein unschuldiger Vorgang, die Stille ihres Geistes, die schon immer vorhanden ist, leicht und natürlich wiederzuentdecken.

Hinter dem Vorhang unseres inneren Zwiegespräches befindet sich die Stille reinen Bewusstseins – eine Stille, die nicht durch Gedanken oder Empfindungen an die Vergangenheit oder Zukunft gestört werden kann.

Meditation ist eine wunderbare Art und Weise, den Tag zu beginnen und zu beenden. ...mehr
- Deepak Chopra


Wenn alle Gedanken- und Gemütsbewegungen zur Ruhe gekommen sind, dieser Bewusstseinszustand wird Yoga (Yuj=Einheit) genannt.

Bhavati Dhyana Yoga - Freie transzendentale Kunst der Meditation - gehört neben den kontemplativen, konzentrativen, visualizierenden Meditationsformen zu den so genannten transzendierenden Meditationen. In der Meditationspraxis unterscheidet sie sich grundlegend von anderen Methoden in der Freiheit von Kontrolle, Konzentration, Lenkung, etc.
Die verwendeten, aktivierten Bija Mantras (Wurzelmantras, deshalb auch ohne Übersetzung) haben die Eigenschaft, beim mentalen, mühelosen Gebrauch zu verklingen. Der Geist transzendiert (überschreitet) Stufe um Stufe der gedanklichen Aktivität bis das Bewusstsein hinter das Denken taucht - reines Bewusstsein, Bewusstsein ohne Aktivität.

Bhagavad Gita

In der Bhagavad Gita, einem weiteren Klassiker der Yoga Literatur, lautet die Anweisung von Lord Krishna an seinen Freund und Schüler Arjuna wie folgt transzendierend zu meditieren:

"Die Veden (vid=wissen) befassen sich mit den drei Gunas (die drei Erscheinungsweisen der Natur: Sattva (Reinheit), Rajas (Leidenschaft), Tamas (Unwissenheit). Sei ohne die drei Gunas, o Arjuna, befreit von Dualität, ewig gefestigt in Reinheit, unabhängig von Besitz, und gehöre ganz dem Selbst:" Bhagavad Gita, II.45

Dies ist der Bewusssteinszustand ohne Aktivität, in sich ruhendes Bewusstsein, Atma, das Selbst. Dieser Zustand bringt Harmonie in den Bereich von Ursache und Wirkung, der Dualität.




Coconut Praxis für Gesundheitsförderung, Prävention und Bildung
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